Bildung und Forschung
29.08.2018

Verein Amali e.V. erhält erneut Fördermittel für Entwicklungszusammenarbeit
Gute Nachrichten für den Verein Amali e.V. aus Grünbach: Der Fördermittelantrag für den Bau einer Berufsschule in Kitokolo / Uganda wurde bewilligt. Der Bund gibt 88.000 Euro dazu. Die Abgeordnete Yvonne Magwas (CDU) hat den Antrag unterstützt.

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Chris Gonz/ Amali e.V.

Die Mitglieder von Amali e.V. sind erleichtert. Endlich war der lang ersehnte Bescheid über 88.000 Euro Fördermittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in der Post. Zusammen mit den Eigenmitteln, die der Verein aufzubringen hat, ist jetzt eine Investition in den Neubau eines Berufsschulgebäudes in Höhe von 117.000 Euro möglich. Im September ist Baustart in dem kleinen Dorf Kitokolo in Uganda. Über den Antrag, der schon 2017 eingereicht wurde, konnte endgültig erst nach der Verabschiedung des Bundeshaushaltes für 2018 entschieden werden. Die Ausgabe der Mittel hätte bis Ende des Jahres folgen müssen. Immerhin entstehen für diesen Betrag fünf neue Klassenräume, Lehrerzimmer und –wohnungen sowie das Betriebsgebäude mit einer Maismühle.


„Beim dem Umfang der Baumaßnahme wäre das bis Dezember nicht zu schaffen. Darum habe ich mich dafür eingesetzt, dass dem Verein für die Fertigstellung nun Zeit bleibt bis Ende April 2019“, so Yvonne Magwas. Die Abgeordnete ermutigt die ehrenamtlich arbeitenden Vereinsmitglieder, die Entwicklungszusammenarbeit fortzuführen. „Die Schaffung besserer Lebensumstände für die Menschen vor Ort verringert die Fluchtursachen“, sagt sie. Bereits vor zwei Jahren hat sich Amali e.V. schon einmal an die Betragung von Fördermitteln gewagt. Im Ehrenamt eine große Herausforderung, hat der Verein die Baumaßnahme für die dortige Grundschule erfolgreich durchgeführt und gegenüber dem Fördermittelgeber abgerechnet. Alle Zahlen wurden offengelegt, die Mittelverwendung wurde ohne Beanstandung bestätigt. Das war die Voraussetzung für einen erneuten Antrag.

 

Hintergrund:


Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung reicht über die gemeinnützige Engagement global gGmbH Fördermittel des Bundes aus. Dem geht eine umfangreiche Beratung einschließlich verschiedener sehr kostengünstiger Schulungsangebote voraus, die den meist Ehrenamtlichen hilft, sich zurechtzufinden in der Fülle der Förderprogramme und im Antragsverfahren. Engagement global ist während der gesamten Projektlaufzeit Ansprechpartner und übernimmt nach Fertigstellung der Maßnahme auch die Prüfung der Verwendungsnachweise.